Aktuelles www.museumsfreunde-braunschweig.de

Veranstaltungen des Städtischen Museums Braunschweig für den Verein "Freunde des Städtischen Museums"
(Terminänderungen möglich)
Ankauf Knabe und Schwesterchen
Museum wieder eröffnet
Veranstaltungen November 2018
Veranstaltungen Dezember 2018


Neuerwerbung von 17 Monatsbildern von Peter Tuma für das Städtische Museum

Das Städtische Museum konnte im Dezember 2016 durch eine großzügige Förderung der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig e. V. einen siebzehnteiligen Zyklus von Monatsbildern des Künstlers Peter Tuma (geboren 1938) für die Graphische Sammlung erwerben. Bei den Arbeiten handelt es sich um farbige Tuschzeichnungen, die der Künstler im April 2016 geschaffen hat. Die Graphiken waren in der von Peter Tuma und Dr. Evelin Haase gemeinsam kuratierten Ausstellung Peter Tuma satirisch. Szenen aus dem Leben der Schöninger Männer – Hommage à Lichtenberg und andere komische Zeichnungen vom 7. August bis 11. September 2016 im Städtischen Museum Braunschweig ausgestellt. Die unterschiedlichen Motive führen in lockerer Strichführung humoristisch den Ablauf der vier Jahreszeiten in Niedersachsen vor. Sie sind unter anderem mit folgenden Bildunterschriften betitelt: "Der niedersächsische Landmann bei entspanntem Blick über sein ruhendes Feld, den im Jahr zu erwartenden Gewinn pro Hektar im Kopf durchrechnend", oder "Feierabend / Der niedersächsische Landmann sieht seine Heimat im ‚öffentlich-rechtlichen‘ TV".

Peter Tuma studierte von 1958 bis 1962 an der Werkkunstschule in Braunschweig bei Peter Voigt sowie an der Akademie der Bildenden Künste in Ljubljana. 1962 wurde er mit dem Rudolf-Wilke-Preis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Ehrungen wie beispielsweise der Rompreis der Villa Massimo 1966 oder der 3. Preis für Grafik Junges Forum. Künstler unter 35 der Kunsthalle in Bremen. Von 1978 bis 1979 war Tuma Lehrbeauftragter an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Fachhochschule Hannover. 1982 erhielt er den Künstlerpreis der Landesregierung in Hannover und wurde zum Professor für künstlerische Grundlagen an der Fachhochschule Hannover im Fachbereich Kunst und Design ernannt. 1985 verbrachte Tuma einen Studienaufenthalt in der Casa Baldi in Olevano. Peter Tuma war maßgeblich am Aufbau der Hochschulpartnerschaft zwischen der Hiroshima City University und der Fachhochschule Hannover beteiligt.

In seinen frühen Arbeiten bestimmten die Linie und architektonische Elemente vor allem das Werk von Peter Tuma. So sind in den Werken etwa Gewächshäuser, Theaterbauten, Stauwerke und Schiffskörper dargestellt. In den 1970er Jahren beschäftigte sich Tuma besonders mit landschaftlichen Bildern. Aus dieser Zeit stammen Werke mit Titeln wie Landschaftsstück mit Keimlingen (1971), Wohnkubus (1971) oder Landschaftsabdeckung (1972). In den letzten Jahren hat sich Tuma mit seinen Motiven der fernöstlichen Welt gewidmet. Es entstanden Arbeiten, die Bonsaibäumchen, Kirschblüten, Bambus und Manga als Motive transportieren. Bekannt sind aus jüngerer Zeit seine Schöninger Männer, urzeitliche Jäger mit Speeren, die uns einen humoristischen Einblick in das Leben der Menschen vor 300 000 Jahren geben. Die 2016 entstandenen Monatsbilder knüpfen stilistisch an die Schöninger Männer an und bieten uns mit einem Augenzwinkern einen Blick in das Leben des "niedersächsischen Landmannes" während der vier Jahreszeiten.

Die Neuerwerbung setzt einen weiteren wichtigen Akzent im Bestand der Arbeiten von Peter Tuma im Besitz des Städtischen Museums Braunschweig und schließt eine Lücke der zahlreichen Werke Tumas in der Graphischen Sammlung.









© Städtisches Museum Braunschweig,
Foto: Dirk Scherer


Neuerwerbung für das Städtische Museum:
Ein Jagdzug von Tacke
Die Freunde des Städtischen Museums haben im vergangenen Jahr den Ankauf eines Bildes des Braunschweiger Malers Andreas Christian Ludwig Tacke finanziert, um dem Museum zu ermöglichen, seine Sammlung Braunschweiger Maler zu erweitern.
Dem Städtischen Museum wurden bereits im Jahre 2014 aus Bad Hersfelder Privatbesitz drei kleine Gemälde des bekannten und beliebten Braunschweiger Malers Andreas Christian Ludwig Tacke (1823 – 1899) zum Kauf angeboten. Die Provenienz der laut schriftlicher Notiz “von Onkel Tacke” gemalten Gemälde ist lückenlos dokumentiert, zumal die Anbieterin eine Nachfahrin des Künstlers ist.
Tacke fertigte vor allem Architekturansichten, zumeist aus der Stadt und dem Land Braunschweig, die er oftmals mit der Darstellung historischer Ereignisse kombinierte. Daneben finden sich in seinem Oeuvre aber auch vereinzelt Gemälde mit literarischen Themen (Faust) und spätromantische Landschafts- und Ruinenbilder.
Das vom Freundeskreis des Städtischen Museums Braunschweig auf Bitte des Museums im vergangenen Jahr erworbene und ihm großzügiger Weise übergebene Gemälde fügt sich hervorragend in das Gesamtwerk Tackes ein und schließt eine Lücke im Bestand des Museums. Dargestellt ist eine vornehme Jagdgesellschaft im historischen Renaissance-Kostüm zu Pferde, die sich, begleitet von mehreren Jagdknappen, auf einem Waldweg nähert. Voran drängen die beiden Jagdhunde, die das Wild offenbar bereits erwittert haben, während durch die links stehenden Nadelbäume der Blick in der Ferne auf eine Burganlage fällt.
Aus Freude, dass der “Jagdzug” für das Städtische Museum der Heimatstadt Tackes erworben wurde, schenkte die Anbieterin die anderen beiden Gemälde – eine Ruine im Abendlicht (“Walkenried”) sowie eine Teichlandschaft mit Kirche (“Riddagshausen”) – dem Museum, das sich dank des Engagements seines Freundeskreises über drei neue Gemälde freuen kann.


Andreas Christian Ludwig Tacke (1823 Braunschweig – Braunschweig 1899): Jagdzug, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Öl auf Malkarton, 47,8 x 33 cm


Feuerzangenbowle im Städtischen Museum
Etwa einhundert Teilnehmer, Freunde des Städtischen Museums, ergänzt durch ehrenamtliche Aufsichtskräfte aus dem Altstadtrathaus, und viele Gäste „zelebrierten“ am 6.Dezember 2012 den historischen Film „Die Feuerzangenbowle“ mit dem unvergesslichen Heinz Rühmann. Unterstützt wurden sie tat- und sangeskräftig von den Schützen des Freihandschießclubs Freischütz.

Frack oder schwarzer Anzug, Zylinder, weißer Schal und weiße Handschuhe gehörten zum vorgeschriebenen Outfit der Teilnehmer. Im halbdunklen Saal des Städtischen Museums entwickelte sich eine besondere Atmosphäre, wenn die Schützen bei entsprechenden Filmpassagen zu einem Umtrunk mit dem ausgeschenkten Glühwein aufforderten, oder wenn sie den „kleinen, wönzigen Schluck“ aus einem Reagenzglas anpriesen.

Die ausgegebenen Hefte mit kleinen Spiegeln und Gummibändern zum Schießen mit Flittchen oder Klebezetteln mit der Aufschrift „hinten“, die man dem Nachbarn unbemerkt auf den Rücken pappen konnte, ließen manche Erinnerung an Pennäler-Zeiten bei den Teilnehmern aufkommen.

Eine feste Unterlage für die alkoholischen Getränke boten die von der Fleischerei Göthe gesponserten Schmalzbrote. Bedient wurde man hervorragend von ehrenamtlichen Helfern aus dem Freundeskreis der Organisatoren der Veranstaltung, dem Ehepaar Ute und Wolfgang Sehrt.

Die Teilnehmer waren begeistert und bekundeten vielfach den Wunsch auf eine Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Jahr. Nachdem bereits im Vorjahr alles hervorragend gelaufen war, kann sich hieraus eine Kultveranstaltung entwickeln, die nicht den Film, den eigentlich jeder schon kennt, zum Mittelpunkt hat, sondern das Drumherum mit Geselligkeit bei Glühwein und Schmalzbroten und Sponsoring.


Frau Dr. Cecilie Hollberg als Gastgeberin und der Vorsitzende des Freundeskreises, Wolfgang Sehrt, stoßen mit den Freischützen Manfred Kitzing, Ullrich Klauenberg und Dieter Peters auf das Gelingen des Abends an.


Knabe und Schwesterchen beim Spiel
"Der Freundeskreis des Städtischen Museums hat mit der Ankaufsfinanzierung des Gemäldes " Knabe und Schwesterchen beim Spiel" von August von der Embde (1788 - 1862) eine im Museums seit den Kriegswirren bestehende Lücke geschlossen. Ein ähnliches Bild des Künstlers verschwand während oder nach dem Kriege spurlos. Jetzt tauchte auf einer Auktion dieses Gemälde auf, das zwar nicht das verschwundene Bild ist, aber ihm in vielen Dingen ähnelt. Unsere Museumsdirektorin, Frau Dr. Cecilie Hollberg, erkannte die Chance, die schmerzliche Lücke zu schließen und mit Hilfe der Borek-Stiftung das Werk zu ersteigern. Der Freundeskreis hat nun die Mittel zur Verfügung gestellt, das Gemälde fest für das Städtische Museum zu erwerben.

Der Künstler August von der Embde ist in Kassel geboren und dort auch gestorben. Er fiel nicht nur durch seine detailgenauen, romantischen Gemälde auf, sondern machte sich auch einen Namen dadurch, dass er 115% erstmals die bekannten Engel von Raffaels Gemälde "Sixtinische Madonna", wo sie schelmisch am unteren Rand auf den Betrachter schauen, separat kopierte. Seitdem haben diese beiden Engelchen ihre eigene Karriere gemacht und sind auf Werbung, Kitsch und Kunst zu finden. Sie sind sozusagen zu einem Kult geworden."



Das Bild ist 1843 entstanden und hat die Größe von 77 cm in der Höhe und 58 cm in der Breite.


Städtisches Museum wieder eröffnet!
Am 30. Juni 2012 wurde nach vierjähriger Renovierung das städtische Museum wieder eröffnet und dem Publikum zugänglich gemacht.

“Eine Quelle nie versiegenden Vergnügens” titelt der Feuilletonredakteur der F. A. Z., Andreas Platthaus, seinen Vortrag vor den geladenen Gästen der Eröffnungsfeier und beschreibt darin die reichen Schätze dieses Hauses, die durch Bürgerengagement und Bürgerfleiß gesammelt worden sind. Und er formuliert weiter: “Denn das Museumsgebäude ist ungeachtet des Borgentrik-Altars, des Katharinenfensters, der Benin-Platten, Spitzwegs spähender Schildwache oder Max Klingers Kassandra das wahre Juwel.”

Der unbefangene Besucher ist überwältigt von der Großzügigkeit der Museumshalle, an deren Wänden Jugendstilbilder von Braunschweigs Silhouette erzählen. Der Raum ist Licht durchflutet und lässt auf Gutes und Schönes in den Ausstellungsräumen hoffen. Hier findet sich eine Farbgebung, die die Ausstellungsstücke unterstützt und im Vordergrund stehen lässt. Gemälde und Skulpturen, sakrale Kunst, Spuren fremder Kulturen und auch das Braunschweiger Kunstgewerbe mit kostbaren Möbeln und den Erzeugnissen der Stobwasser-Manufaktur präsentieren sich in den Räumen hervorragend. Besondere Sammlungen, wie die der Musikinstrumente oder die Formensammlung der Stadt Braunschweig, erschließen sich dem Gast ebenso wie die Sammlung Braunschweiger Silbers.

Die Verlegung des Besuchereinganges zurück an den Steintorwall lässt den Gast sofort zum Mittelpunkt des Museums kommen. Das fällt jedem auf, der den früheren Eingang im Souterrain des Gebäudes kennt. Auf der historischen Treppe geht man vom Eingangsniveau sofort auf das aufwändig restaurierte Kirchenfenster aus St. Katharinen zu und kann die Farbigkeit des Fensters in sich aufnehmen. In den beiden Obergeschossen erschließen sich herrliche Durchblicke durch die Ausstellungsräume, wodurch die Großzügigkeit der Osterloh’schen Gestaltung aus dem Jahr 1906 bei jedem Besuch deutlicher wird. Die Wandfriese aus der Jugendstilzeit sind leider nur noch rudimentär erkennbar. Wo es möglich war, wurden sie detailgetreu restauriert, an anderer Stelle überstrichen, um bei später vielleicht wieder gefüllter Kasse freigelegt und ergänzt zu werden.

Ein Besuch in dem neu eröffneten Städtischen Museum lohnt sich!

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 17 Uhr.










 

 

Veranstaltungen des Städtischen Museums Braunschweig

 November 2018

Öffnungszeiten Haus am Löwenwall:              Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt: 5,00 €/ermäßigt 2,50 € pro Person. Kinder 6-16 Jahre 2,00 €. Kinder bis 6 Jahre frei.

Öffnungszeiten Altstadtrathaus:               Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt frei.

 

 

Datum, Uhrzeit

Ort, Titel

Veranstalter
Bemerkung

Haus am Löwenwall

Sonderausstellung

„ZERRISSENE ZEITEN –

KRIEG. REVOLUTION.
UND DANN?

BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“

4. Oktober 2018 bis

20. Januar 2019

Die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“ umreißt die gesellschaftspolitische Stunde Null nach dem verheerenden Ersten Weltkrieg. In Braunschweig wie im gesamten Deutschen Reich besiegelte die Novemberrevolution das Ende einer aristokratisch regierten Gesellschaft, die bei allen autoritären Zügen eine gesellschaftliche Stabilität vorgegeben hatte. Mit der Revolution entstand ein Moment offener Geschichte. Rechte wie linke Gruppierungen mühten sich, die Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in ihrem Sinne einzusetzen und politische Freiräume zu nutzen. Die politischen „Grabenkämpfe“ erzeugten eine zerrissene Gesellschaft in einer durch historische Brüche geprägten Zeit. Leitmotive der Ausstellung sind diese Risse, Paradoxien und Widersprüchlichkeiten. Themen sind neben der Revolution die demokratischen Wahlen, die politische Verwertung von Kriegserinnerung, die Gegenrevolution, die neue Rolle der Frau, Kunst, Architektur und Bildungspolitik der frühen Weimarer Republik.

 

Samstag,

03. November 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

04. November 2018

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Sonderführung durch die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

Im Eintrittspreis enthalten

Dienstag,

06. November 2018

19 Uhr

Haus am Löwenwall

FILM- UND KONZERTREIHE „REVOLUTION IM FILM“ im Rahmen des 32. Internationalen Filmfestivals Braunschweig:

Das Lied der Matrosen (1958), Regie: Kurt Maetzig, DDR, dt., 125 Min.

Eintrittspreis: 8,50 €

Mittwoch,

07. November 2018

12:30 Uhr

 

Haus am Löwenwall
Mittagspause im Museum mit Museumsdirektor Dr. Peter Joch im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.
Im Anschluss lädt das Museum zu Apfelstrudel und Kaffee ein.

 

Im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

07. November 2018

19 Uhr

Haus am Löwenwall

FILM- UND KONZERTREIHE „REVOLUTION IM FILM“ im Rahmen des 32. Internationalen Filmfestivals Braunschweig:

Ceasefire (2016), Regie: Emmanuel Courcol, F/BEL, OmeU, 103 Min.

Eintrittspreis: 8,50 €

Mittwoch,

07. November 2018

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Siegfried-Denkmal auf dem Burgundenplatz“ (1988) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig.“

Kostenfrei

Donnerstag,

08. November 2018

19 Uhr

Haus am Löwenwall

FILM- UND KONZERTREIHE „REVOLUTION IM FILM“ im Rahmen des 32. Internationalen Filmfestivals Braunschweig:

Rote Erde – 2 Folgen (1983/89), Regie: Klaus Emmerich, D, dt., 150 Min.

Eintrittspreis: 8,50 €

Freitag,

09. November 2018

19 Uhr

Haus am Löwenwall

FILM- UND KONZERTREIHE „REVOLUTION IM FILM“ im Rahmen des 32. Internationalen Filmfestivals Braunschweig:

Kameradschaft (1931), Regie: Georg Wilhelm Pabst, D/F, OmdU, 93 Min.

Eintrittspreis: 8,50 €

Samstag,

10. November 2018

14:30 bis 16 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Auf den Spuren der Revolution. Ein Stadtspaziergang mit Dr. Christina Axmann

Was führte zur Revolution 1918 in Braunschweig? Wovon waren die Arbeitsbedingungen der Braunschweiger Arbeiter*innen geprägt? Wie kamen sie mit der Mangelwirtschaft, dem Hunger, den zum Teil katastrophalen Wohnverhältnissen zurecht? Diesen Fragen wollen wir uns auf einem Spaziergang durch die Braunschweiger Innenstadt widmen und dabei Orte besuchen, an denen um 1918 gelebt, gelernt, gearbeitet und Revolution gemacht wurde.

Anmeldung bis 2.11.2018 unter: 0531. 470 4504 oder martin.baumgart@braunschweig.de

Individuelle Buchung für Gruppen auf Anfrage.

Treffpunkt: Kasse, Städtisches Museum Braunschweig

 

Kosten: 8 Euro

 

Samstag,

10. November 2018

18 Uhr

Haus am Löwenwall

FILM- UND KONZERTREIHE „REVOLUTION IM FILM“ im Rahmen des 32. Internationalen Filmfestivals Braunschweig:

J‘accuse (1919), Regie: Abel Gance, F, OmdU, 165 Min.

Eintrittspreis: 8,50 €

Samstag,

10. November 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

11. November 2018

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Sonderführung durch die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

Im Eintrittspreis enthalten

Sonntag,

11. November 2018

18 Uhr

 

Haus am Löwenwall

FILM- UND KONZERTREIHE „REVOLUTION IM FILM“ im Rahmen des 32. Internationalen Filmfestivals Braunschweig:

Stummfilmkonzert: Im Westen nichts Neues (1930), Regie: Lewis Milestone, USA, 145 Min., Neukomposition (2011) von Manfred Knaak angesiedelt zwischen Berg, Ravel, Miles Davis und Zappa.

 

Eintrittspreis: 20 €/erm.: 16 €

Mittwoch,

14. November 2018

16:30 Uhr

Haus am Löwenwall
Sonderführung durch das Ausstellungskapitel „Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst“ zum Architekten Carl Mühlenpfordt (1878–1944) mit Kurator Prof. i.V. Dr. Olaf Gisbertz im Rahmen der Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

Im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

14. November 2018

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Braunschweig zwischen Weimarer Republik und Hitler“ (1985) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig.“

Kostenfrei

Samstag,

17. November 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

18. November 2018

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Sonderführung durch die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

Im Eintrittspreis enthalten

Dienstag,

20. November 2018

19 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Hundert Jahre Frauenwahlrecht – Frauen und Politik. Vortrag und Film mit Marion Lenz, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Braunschweig

Frauen wählen in Deutschland seit 100 Jahren, genauso wie Männer. Und sie werden gewählt, aber seltener als Männer. Warum gibt es diesen Unterschied und was sagen junge Frauen heute dazu?

Filmvorführung: „Wofür kämpfen wir heute?“ mit jungen Frauen aus Braunschweig.

 

Kostenfrei

Mittwoch,

21. November 2018

19 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Erich Maria Remarque: Der Weg zurück Lesung mit den Schauspielern Jürgen Beck-Rebholz und
Thomas B. Hoffmann

„Wir haben uns alles anders vorgestellt. Wir haben geglaubt, mit gewaltigem Akkord würde ein starkes intensives
Dasein einsetzen.“

November 1918: In den Schützengräben an der Westfront erleben Ernst Birkholz und seine Kameraden das Ende des Ersten Weltkrieges. In der Heimat angekommen, müssen sie erkennen, dass von der Euphorie, mit der man sie vor Jahren in den Kampf fürs Vaterland schickte, nichts geblieben ist. Nun schlägt ihnen Verachtung entgegen.

Eine Veranstaltung des Raabe-Haus: Literaturzentrum.

 

Kostenfrei

Mittwoch,

21. November 2018

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Bunker in Braunschweig“ (2013) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig.“

Kostenfrei

Samstag,

24. November 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

25. November 2018

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Sonderführung durch die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

Im Eintrittspreis enthalten

Sonntag,

25. November 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Exponat des Monats: „Der Große Club“, Vortrag von Ursula Middel.

Kostenfrei

Mittwoch,

28. November 2018

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Braunschweig im Luftkrieg und die Stunde Null 1944/45“ (1982) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig.“

Kostenfrei

Mittwoch,

28. November 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Exponat des Monats: „Der Große Club“, Vortrag von Ursula Middel.

Kostenfrei

Mittwoch,

28. November 2018

19 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Rainer Maria Rilke: Duineser Elegien. Lesung mit den Schauspielern Susanne Maierhöfer und Verena Noll

Rainer Maria Rilke wird 1914 zum Militärdienst eingezogen und am 9. Juni 1916 wieder entlassen. Seine anfängliche Kriegsbegeisterung weicht der Erschütterung. Er schließt sich der Bewegung des Pazifismus an.

„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem stärkeren Dasein.“ Rilkes „Duineser Elegien“ sind ein Selbstgespräch des Sängers der Elegien. Er spricht über große Themen des menschlichen Daseins: Liebe, Kinder, Natur und Tod. Vor allem aber gibt es den Engel; an ihn wendet sich das lyrische Ich ganz besonders – mit Klage und Lobpreisung auf das Leben. Rilke fügt die Fragmente der menschlichen Lebenserfahrung zu einem neuen dichterischen Ganzen zusammen.

Eine Veranstaltung des Raabe-Haus: Literaturzentrum.

 

Kostenfrei

 

Veranstaltungen des Städtischen Museums Braunschweig

 Dezember 2018

Öffnungszeiten Haus am Löwenwall:              Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt: 5,00 €/ermäßigt 2,50 € pro Person. Kinder 6-16 Jahre 2,00 €. Kinder bis 6 Jahre frei.

Öffnungszeiten Altstadtrathaus:               Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt frei.

Zu den Öffnungszeiten im Dezember: Beide Häuser sind am 24., 25. und 31.12.2018 geschlossen.

 

Datum, Uhrzeit

Ort, Titel

Veranstalter
Bemerkung

 

Haus am Löwenwall

Sonderausstellung

 

„ZERRISSENE ZEITEN –

KRIEG. REVOLUTION.
UND DANN?

BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“

 

4. Oktober 2018 bis

20. Januar 2019

 

Die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“ umreißt die gesellschaftspolitische Stunde Null nach dem verheerenden Ersten Weltkrieg. In Braunschweig wie im gesamten Deutschen Reich besiegelte die Novemberrevolution das Ende einer aristokratisch regierten Gesellschaft, die bei allen autoritären Zügen eine gesellschaftliche Stabilität vorgegeben hatte. Mit der Revolution entstand ein Moment offener Geschichte. Rechte wie linke Gruppierungen mühten sich, die Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in ihrem Sinne einzusetzen und politische Freiräume zu nutzen. Die politischen „Grabenkämpfe“ erzeugten eine zerrissene Gesellschaft in einer durch historische Brüche geprägten Zeit. Leitmotive der Ausstellung sind diese Risse, Paradoxien und Widersprüchlichkeiten. Themen sind neben der Revolution die demokratischen Wahlen, die politische Verwertung von Kriegserinnerung, die Gegenrevolution, die neue Rolle der Frau, Kunst, Architektur und Bildungspolitik der frühen Weimarer Republik.

Samstag,

01. Dezember 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

kostenfrei

Sonntag,

02. Dezember 2018

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Sonderführung durch die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

05. Dezember 2018

12:30 Uhr

 

Haus am Löwenwall
Mittagspause im Museum mit Kurator Dr. Lars Berg
: „Moderne Kunst in Braunschweig – Die Klee-Nolde-Ausstellung von Otto Ralfs im Landesmuseum“ im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.
Im Anschluss lädt das Museum zu Apfelstrudel und Kaffee ein.

 

im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

05. Dezember 2018

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Die Alte Waage“ (1994) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig.“

kostenfrei

Donnerstag,

06. Dezember 2018

17 Uhr

 

Haus am Löwenwall

St. Magni zu Gast im Museum

Im Museum im fünf mit Magni-Pfarrer Henning Böger.

 

kostenfrei

Samstag,

08. Dezember 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

kostenfrei

Sonntag,

09. Dezember 2018

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Sonderführung durch die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

12. Dezember 2018

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Braunschweig 1945 – Bombardierung, Befreiung, Leben in Trümmern“ (2005) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig.“

kostenfrei

Donnerstag,

13. Dezember 2018

17 Uhr

 

Haus am Löwenwall

St. Magni zu Gast im Museum

Im Museum im fünf mit Magni-Pfarrer Henning Böger.

 

kostenfrei

Freitag,

14. Dezember 2018

15 bis 17 Uhr

 

Haus am Löwenwall
Politischer Stadtrundgang: Frauen in die Politik! mit Dr. Christina Axmann

Nach einer Kurzführung mit dem Schwerpunkt „100 Jahre Frauenwahlrecht“ durch die Ausstellung „ZERRISSENE
ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“
haben Sie im Neuen Rathaus die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulisse der neogotischen Fassade zu werfen und mit Braunschweiger Politikerinnen über ihre Wege in die Politik zu sprechen.

Anmeldung bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn unter 0531. 470 4504 oder martin.baumgart@braunschweig.de

Treffpunkt: Kasse, Städtisches Museum Braunschweig.

 

Kosten: 10 Euro

Samstag,

15. Dezember 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

kostenfrei

Sonntag,

16. Dezember 2018

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Sonderführung durch die Ausstellung „ZERRISSENE ZEITEN – KRIEG. REVOLUTION. UND DANN? BRAUNSCHWEIG 1916 – 1923“.

im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

19. Dezember 2018

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Lünischteich 1924“ (1983) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig.“

kostenfrei

Donnerstag,

20. Dezember 2018

17 Uhr

 

Haus am Löwenwall

St. Magni zu Gast im Museum

Im Museum im fünf mit Magni-Pfarrer Henning Böger.

 

kostenfrei

Samstag,

22. Dezember 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

kostenfrei

Samstag,

29. Dezember 2018

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

kostenfrei

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