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Neuerwerbungen mit Hilfe der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig
Veranstaltungen der Freunde des Städtischen Museums 2019
Veranstaltungen des Städtischen Museums Oktober 2019
Veranstaltungen des Städtischen Museums November 2019


Neuerwerbung von 17 Monatsbildern von Peter Tuma für das Städtische Museum

Das Städtische Museum konnte im Dezember 2016 durch eine großzügige Förderung der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig e. V. einen siebzehnteiligen Zyklus von Monatsbildern des Künstlers Peter Tuma (geboren 1938) für die Graphische Sammlung erwerben. Bei den Arbeiten handelt es sich um farbige Tuschzeichnungen, die der Künstler im April 2016 geschaffen hat. Die Graphiken waren in der von Peter Tuma und Dr. Evelin Haase gemeinsam kuratierten Ausstellung Peter Tuma satirisch. Szenen aus dem Leben der Schöninger Männer – Hommage à Lichtenberg und andere komische Zeichnungen vom 7. August bis 11. September 2016 im Städtischen Museum Braunschweig ausgestellt. Die unterschiedlichen Motive führen in lockerer Strichführung humoristisch den Ablauf der vier Jahreszeiten in Niedersachsen vor. Sie sind unter anderem mit folgenden Bildunterschriften betitelt: "Der niedersächsische Landmann bei entspanntem Blick über sein ruhendes Feld, den im Jahr zu erwartenden Gewinn pro Hektar im Kopf durchrechnend", oder "Feierabend / Der niedersächsische Landmann sieht seine Heimat im ‚öffentlich-rechtlichen‘ TV".

Peter Tuma studierte von 1958 bis 1962 an der Werkkunstschule in Braunschweig bei Peter Voigt sowie an der Akademie der Bildenden Künste in Ljubljana. 1962 wurde er mit dem Rudolf-Wilke-Preis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Ehrungen wie beispielsweise der Rompreis der Villa Massimo 1966 oder der 3. Preis für Grafik Junges Forum. Künstler unter 35 der Kunsthalle in Bremen. Von 1978 bis 1979 war Tuma Lehrbeauftragter an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Fachhochschule Hannover. 1982 erhielt er den Künstlerpreis der Landesregierung in Hannover und wurde zum Professor für künstlerische Grundlagen an der Fachhochschule Hannover im Fachbereich Kunst und Design ernannt. 1985 verbrachte Tuma einen Studienaufenthalt in der Casa Baldi in Olevano. Peter Tuma war maßgeblich am Aufbau der Hochschulpartnerschaft zwischen der Hiroshima City University und der Fachhochschule Hannover beteiligt.

In seinen frühen Arbeiten bestimmten die Linie und architektonische Elemente vor allem das Werk von Peter Tuma. So sind in den Werken etwa Gewächshäuser, Theaterbauten, Stauwerke und Schiffskörper dargestellt. In den 1970er Jahren beschäftigte sich Tuma besonders mit landschaftlichen Bildern. Aus dieser Zeit stammen Werke mit Titeln wie Landschaftsstück mit Keimlingen (1971), Wohnkubus (1971) oder Landschaftsabdeckung (1972). In den letzten Jahren hat sich Tuma mit seinen Motiven der fernöstlichen Welt gewidmet. Es entstanden Arbeiten, die Bonsaibäumchen, Kirschblüten, Bambus und Manga als Motive transportieren. Bekannt sind aus jüngerer Zeit seine Schöninger Männer, urzeitliche Jäger mit Speeren, die uns einen humoristischen Einblick in das Leben der Menschen vor 300 000 Jahren geben. Die 2016 entstandenen Monatsbilder knüpfen stilistisch an die Schöninger Männer an und bieten uns mit einem Augenzwinkern einen Blick in das Leben des "niedersächsischen Landmannes" während der vier Jahreszeiten.

Die Neuerwerbung setzt einen weiteren wichtigen Akzent im Bestand der Arbeiten von Peter Tuma im Besitz des Städtischen Museums Braunschweig und schließt eine Lücke der zahlreichen Werke Tumas in der Graphischen Sammlung.









© Städtisches Museum Braunschweig,
Foto: Dirk Scherer


Neuerwerbung für das Städtische Museum:
Ein Jagdzug von Tacke
Die Freunde des Städtischen Museums haben im vergangenen Jahr den Ankauf eines Bildes des Braunschweiger Malers Andreas Christian Ludwig Tacke finanziert, um dem Museum zu ermöglichen, seine Sammlung Braunschweiger Maler zu erweitern.
Dem Städtischen Museum wurden bereits im Jahre 2014 aus Bad Hersfelder Privatbesitz drei kleine Gemälde des bekannten und beliebten Braunschweiger Malers Andreas Christian Ludwig Tacke (1823 – 1899) zum Kauf angeboten. Die Provenienz der laut schriftlicher Notiz “von Onkel Tacke” gemalten Gemälde ist lückenlos dokumentiert, zumal die Anbieterin eine Nachfahrin des Künstlers ist.
Tacke fertigte vor allem Architekturansichten, zumeist aus der Stadt und dem Land Braunschweig, die er oftmals mit der Darstellung historischer Ereignisse kombinierte. Daneben finden sich in seinem Oeuvre aber auch vereinzelt Gemälde mit literarischen Themen (Faust) und spätromantische Landschafts- und Ruinenbilder.
Das vom Freundeskreis des Städtischen Museums Braunschweig auf Bitte des Museums im vergangenen Jahr erworbene und ihm großzügiger Weise übergebene Gemälde fügt sich hervorragend in das Gesamtwerk Tackes ein und schließt eine Lücke im Bestand des Museums. Dargestellt ist eine vornehme Jagdgesellschaft im historischen Renaissance-Kostüm zu Pferde, die sich, begleitet von mehreren Jagdknappen, auf einem Waldweg nähert. Voran drängen die beiden Jagdhunde, die das Wild offenbar bereits erwittert haben, während durch die links stehenden Nadelbäume der Blick in der Ferne auf eine Burganlage fällt.
Aus Freude, dass der “Jagdzug” für das Städtische Museum der Heimatstadt Tackes erworben wurde, schenkte die Anbieterin die anderen beiden Gemälde – eine Ruine im Abendlicht (“Walkenried”) sowie eine Teichlandschaft mit Kirche (“Riddagshausen”) – dem Museum, das sich dank des Engagements seines Freundeskreises über drei neue Gemälde freuen kann.


Andreas Christian Ludwig Tacke (1823 Braunschweig – Braunschweig 1899): Jagdzug, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Öl auf Malkarton, 47,8 x 33 cm


Neuerwerbungen mit Hilfe der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig
"Der Freundeskreis des Städtischen Museums hat mit der Ankaufsfinanzierung des Gemäldes " Knabe und Schwesterchen beim Spiel" von August von der Embde (1788 - 1862) eine im Museums seit den Kriegswirren bestehende Lücke geschlossen. Ein ähnliches Bild des Künstlers verschwand während oder nach dem Kriege spurlos. Jetzt tauchte auf einer Auktion dieses Gemälde auf, das zwar nicht das verschwundene Bild ist, aber ihm in vielen Dingen ähnelt. Unsere Museumsdirektorin, Frau Dr. Cecilie Hollberg, erkannte die Chance, die schmerzliche Lücke zu schließen und mit Hilfe der Borek-Stiftung das Werk zu ersteigern. Der Freundeskreis hat nun die Mittel zur Verfügung gestellt, das Gemälde fest für das Städtische Museum zu erwerben.

Der Künstler August von der Embde ist in Kassel geboren und dort auch gestorben. Er fiel nicht nur durch seine detailgenauen, romantischen Gemälde auf, sondern machte sich auch einen Namen dadurch, dass er 115% erstmals die bekannten Engel von Raffaels Gemälde "Sixtinische Madonna", wo sie schelmisch am unteren Rand auf den Betrachter schauen, separat kopierte. Seitdem haben diese beiden Engelchen ihre eigene Karriere gemacht und sind auf Werbung, Kitsch und Kunst zu finden. Sie sind sozusagen zu einem Kult geworden."



Das Bild ist 1843 entstanden und hat die Größe von 77 cm in der Höhe und 58 cm in der Breite.

 


Veranstaltungen der Freunde des Städtischen Museums 2019
27.09., 13.00 Uhr
Besuch und Führung durch eine Pagode der Buddhistischen Gemeinschaft Chölling e.V. in Hannover,
Fahrt mit Privatwagen in Fahrgemeinschaften.
Anschließend ist ein Kaffeetrinken im Kulturcafé „Anna Blume“ auf dem Stadtfriedhof Stöcken geplant.
01.10., 17:00 Uhr
„SAXONES“-Das erste Jahrtausend in Niedersachsen- Führung durch die Ausstellung im Landesmuseum am Burgplatz.


Bitte vormerken für 2020:

14.01.2020, 17.00 Uhr
Neujahrsempfang des Museums in der Dornse des Altstadtrathauses für die Ehrenamtlichen und Mitglieder des Vereins Freunde des Städt. Museums Braunschweig e.V.

 

Veranstaltungen des Städtischen Museums Braunschweig

 Oktober 2019

Öffnungszeiten Haus am Löwenwall:              Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt: 5,00 €/ermäßigt 2,50 € pro Person. Kinder 6-16 Jahre 2,00 €. Kinder bis 6 Jahre frei.

Mitglieder der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig e.V. sowie Ehrenamtliche des Städtischen Museums Braunschweig haben freien Eintritt.

Öffnungszeiten Altstadtrathaus:               Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt frei.

Hinweis: Im Oktober findet kein Vortrag „Exponat des Monats“ statt!

 

 

Datum, Uhrzeit

Ort, Titel

Veranstalter
Bemerkung

 

Sonderausstellung

 

„SCHIMMERNDE
SCHÖNHEITEN. Luxusgerät aus Messing – Jugendstil bis Art Déco “

 

25. August bis 24. November 2019

 

 

Haus am Löwenwall

Messing war um 1900 das Material der Stunde. Es besaß ein großes Potenzial hinsichtlich seiner industriellen Fertigung, war vielfältig einsetzbar und überaus strapazierfähig. Darüber hinaus eignete sich Messing mit seiner wie Gold schimmernden Oberfläche als Repräsentationsobjekt zur bürgerlichen Prachtentfaltung. Die Produktpalette der Messingobjekte war breit gefächert: Alltagsgegenstände wie Schalen, Vasen und Teekannen, Tischleuchten und Schreibtischgarnituren künden vom Stilempfinden ihrer einstigen Besitzer.

Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Deutschen Messingmuseum und dem BCCG (Brass Collectors Club Germany) entstand, schlägt einen Bogen vom ornamental bewegten Jugendstil zum Art Déco. Sie präsentiert mehr als 80 Objekte nach Entwürfen von namhaften Gestaltern wie Bruno Paul, Peter Behrens, Jan Eisenloeffel oder Wolfgang von Wersin.

 

 

Schenkkanne

Messing, Bast

Entwurf Karl Hagenauer (1898 – 1956)

Ausführung Werkstätten Hagenauer, Wien, 2. Viertel 20. Jahrhundert

© Deutsches Messing-Museum (in Gründung), Foto: Dirk Scherer

 

 

Sonderausstellung

 

„15. Oktober. Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944“

 

2. September bis 15. Oktober 2019

 

 

Haus am Löwenwall

Die Stiftung Prüsse und das Städtische Museum Braunschweig präsentieren Bilder von Braunschweiger Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg beschäftigt haben. Bei zahlreichen Luftangriffen starben in der verheerenden Bombennacht vom 14. auf den 15. Oktober 1944 mehrere Tausend Menschen. Die Innenstadt wurde nahezu komplett zerstört. Dieses Ereignis jährt sich 2019 zum 75. Mal.

An sechs Ausstellungsorten werden Arbeiten aus der Sammlung Prüsse gezeigt, erweitert um einige Werke aus dem Städtischen Museum: Im Städtischen Museum sind Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken zu sehen. In der Jakob-Kemenate und der Kemenate Hagenbrücke sowie im Bankhaus Löbbecke, im Augustinum und in der St. Andreaskirche werden Gemälde aus der Sammlung Prüsse präsentiert.

Der Braunschweiger Jochen Prüsse, geboren 1939, wuchs in der kriegszerstörten Stadt auf. Seit Jahrzehnten sammelt er Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken von Braunschweiger Künstlerinnen und Künstlern, die die Zerstörung der Stadt und den Wiederaufbau thematisieren. In der Ausstellung sind unter anderem Arbeiten von Erich Constein, Hermann Flesche, Wilhelm Frantzen, Hedwig Hornburg, Günther Kaphammel, Wilhelm Krieg, Peter Lufft, Karl-Heinz Meyer, Gottlieb Mordmüller, Bruno Müller-Linow, Karl Neuss, Christof Nanko, Karl Schmidt, Ernst Straßner, Daniel Thulesius und Herbert Waltmann zu sehen.

Die Ausstellung ist vom 02.09.2019 bis 15.10.2019 im Städtischen Museum Braunschweig (Haus am Löwenwall), in der Jakob-Kemenate, Kemenate Hagenbrücke, im Bankhaus Löbbecke, dem Augustinum und in der St. Andreaskirche zu besichtigen.

 

Willi Dieterich, Der Braunschweiger Eulenspiegelbrunnen vor Trümmern, Öl auf Hartfaser, Privatbesitz

© Stiftung Prüsse, Foto: Andreas Greiner-Napp

 

 

Sonderausstellung

 

„FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“

 

15. September bis 12. Januar 2020

 

 

 

 

 

Haus am Löwenwall

Vor 200 Jahren wurde die Kunstakademie Düsseldorf gegründet. Sie entwickelte sich schnell zu einem führenden Zentrum zeitgenössischer Kunst. Aus allen Teilen Deutschlands, aus Europa und Nordamerika strömten junge Künstler nach Düsseldorf, um in einem einzigartigen künstlerischen Umfeld zu lernen, zu arbeiten und zu leben. Bis heute steht die Düsseldorfer Malerschule für eine der bekanntesten Künstlergruppierungen des 19. Jahrhunderts.

Die Ausstellung präsentiert mit rund 120 Gemälden von mehr als 70 Künstlerinnen und Künstlern einen

repräsentativen Querschnitt durch das Schaffen der Mitglieder der Düsseldorfer Malerschule. Ein eigenes Ausstellungskapitel widmet sich den Braunschweiger Malern, die im 19. Jahrhundert an die Düsseldorfer Akademie gingen, um anschließend in der Heimat als gefragte Künstler tätig zu sein.

 

 

 

 

 

Die beiden Leonoren Carl Ferdinand Sohn (1805–1867),
Dr. Axe-Stiftung, Bonn (Foto: Dr. Axe-Stiftung, Bonn)

 

 

Mittwoch,

02. Oktober 2019

14 Uhr

 

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Lünischteich 1924“ sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

Mittwoch,

02. Oktober 2019

12:30 Uhr

Haus am Löwenwall

Mittagspause im Museum mit Bianca Strauß, Wissenschaftliche Volontärin des Städtischen Museums Braunschweig: „Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule“ im Rahmen der Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“. Im Anschluss lädt das Museum zu Apfelstrudel und Kaffee ein.

Im Eintrittspreis enthalten

Samstag,

05. Oktober 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Samstag,

05. Oktober 2019

14 Uhr

Haus am Löwenwall

Kreativwerkstatt für Kinder von sechs bis zehn Jahren „Kindheit im 19. Jahrhundertim Rahmen der Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

5 € Materialkosten pro Kind

Sonntag,

06. Oktober 2019

15 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Öffentliche Sonderführung durch die Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

 

Im Eintrittspreis enthalten

Dienstag,

08. Oktober 2019

19 Uhr

Altstadtrathaus

Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung 15. Oktober. Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944“: „Filmdokumente zur Zerstörung Braunschweigs“ mit Museumsdirektor Dr. Peter Joch und Rainer Schuller.
Im Medienraum (UG) im Städtischen Museum im Altstadtrathaus.

Kostenfrei

Mittwoch,

09. Oktober 2019

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Zwischen Harz und Heide“ (1967) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

Mittwoch,

9. Oktober 2019

19 Uhr

Haus am Löwenwall
Vortrag im Rahmen der Ausstellung
„FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“: mit Marcell Perse (Jülich): „… und Schirmer gründete die Landschaft“ – Lokale Anfänge und internationale Ausstrahlung der Düsseldorfer Malerschule.

Kostenfrei

Samstag,

12. Oktober 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Samstag,

12. Oktober 2019
14 Uhr

Haus am Löwenwall und jakob-kemenate
Stadtspaziergang mit Dr. Christina Axmann.
Bei dem Stadtspaziergang begeben Sie sich auf eine spannende Spurensuche in der Innenstadt, wo sich auch heute noch zahlreiche Zeugen von Zerstörung und Wiederaufbau entdecken lassen, die sich in den Bildmotiven der Ausstellung „
15. Oktober. Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944“ wiederfinden. Mit Besuch der Ausstellung im Städtischen Museum.
Treffpunkt: Städtisches Museum Braunschweig | Haus am Löwenwall, Steintorwall 14,

38100 Braunschweig | Auch individuell buchbar für Gruppen

Teilnahmegebühr 5 €

Sonntag,

13. Oktober 2019

15 Uhr

Haus am Löwenwall
Kuratorenführung durch die Ausstellung 15. Oktober. Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944“ mit Dr. Lars Berg.

Im Eintrittspreis enthalten???

Mittwoch,

16. Oktober 2019

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Die Alte Waage“ (1994) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

Samstag,

19. Oktober 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

20. Oktober 2019

15 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Öffentliche Sonderführung durch die Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

 

Im Eintrittspreis enthalten

Sonntag,

20. Oktober 2019

16 Uhr

Haus am Löwenwall
Vortrag im Rahmen der Ausstellung
„FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen “: mit Prof. Dr. Martina Sitt (Kassel): Die Erfolgsmaler der Düsseldorfer Malerschule und ihre Galeristen – Mythen und Marktmechanismen.

Kostenfrei

Mittwoch,

23. Oktober 2019

14 Uhr

 

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Dreimal abgebrannt ist wie einmal umgezogen. Eine Chronik des Braunschweiger Schlosses“ (2006) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus dem alten Braunschweig“.

Kostenfrei

Samstag,

26. Oktober 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

27. Oktober 2019

15 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Öffentliche Sonderführung durch die Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

 

Im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

30. Oktober 2019

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Der Altstadtmarktbrunnen zu Braunschweig – ein Kulturdenkmal wird restauriert“ (1988, Dokumentation zur Restaurierung und Rekonstruktion des 1408 vor dem Gewandhaus aufgestellten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten Marienbrunnens sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

 

 

Veranstaltungen des Städtischen Museums Braunschweig

 November 2019

Öffnungszeiten Haus am Löwenwall:              Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt: 5,00 €/ermäßigt 2,50 € pro Person. Kinder 6-16 Jahre 2,00 €. Kinder bis 6 Jahre frei.

Mitglieder der Freunde des Städtischen Museums Braunschweig e.V. sowie Ehrenamtliche des Städtischen Museums Braunschweig haben freien Eintritt.

Öffnungszeiten Altstadtrathaus:               Di – So, Feiertage: 10 – 17 Uhr. Eintritt frei.

 

 

Datum, Uhrzeit

Ort, Titel

Veranstalter
Bemerkung

 

Sonderausstellung

 

„SCHIMMERNDE
SCHÖNHEITEN. Luxusgerät aus Messing – Jugendstil bis Art Déco “

 

25. August bis 24. November 2019

 

 

Haus am Löwenwall

Messing war um 1900 das Material der Stunde. Es besaß ein großes Potenzial hinsichtlich seiner industriellen Fertigung, war vielfältig einsetzbar und überaus strapazierfähig. Darüber hinaus eignete sich Messing mit seiner wie Gold schimmernden Oberfläche als Repräsentationsobjekt zur bürgerlichen Prachtentfaltung. Die Produktpalette der Messingobjekte war breit gefächert: Alltagsgegenstände wie Schalen, Vasen und Teekannen, Tischleuchten und Schreibtischgarnituren künden vom Stilempfinden ihrer einstigen Besitzer.

Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Deutschen Messingmuseum und dem BCCG (Brass Collectors Club Germany) entstand, schlägt einen Bogen vom ornamental bewegten Jugendstil zum Art Déco. Sie präsentiert mehr als 80 Objekte nach Entwürfen von namhaften Gestaltern wie Bruno Paul, Peter Behrens, Jan Eisenloeffel oder Wolfgang von Wersin.

 

 

Schenkkanne

Messing, Bast

Entwurf Karl Hagenauer (1898 – 1956)

Ausführung Werkstätten Hagenauer, Wien, 2. Viertel 20. Jahrhundert

© Deutsches Messing-Museum (in Gründung), Foto: Dirk Scherer

 

Sonderausstellung

 

„FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“

 

15. September bis 12. Januar 2020

 

 

 

 

 

Haus am Löwenwall

Vor 200 Jahren wurde die Kunstakademie Düsseldorf gegründet. Sie entwickelte sich schnell zu einem führenden Zentrum zeitgenössischer Kunst. Aus allen Teilen Deutschlands, aus Europa und Nordamerika strömten junge Künstler nach Düsseldorf, um in einem einzigartigen künstlerischen Umfeld zu lernen, zu arbeiten und zu leben. Bis heute steht die Düsseldorfer Malerschule für eine der bekanntesten Künstlergruppierungen des 19. Jahrhunderts.

Die Ausstellung präsentiert mit rund 120 Gemälden von mehr als 70 Künstlerinnen und Künstlern einen

repräsentativen Querschnitt durch das Schaffen der Mitglieder der Düsseldorfer Malerschule. Ein eigenes Ausstellungskapitel widmet sich den Braunschweiger Malern, die im 19. Jahrhundert an die Düsseldorfer Akademie gingen, um anschließend in der Heimat als gefragte Künstler tätig zu sein.

 

 

Die beiden Leonoren Carl Ferdinand Sohn (1805–1867),
Dr. Axe-Stiftung, Bonn (Foto: Dr. Axe-Stiftung, Bonn)

Samstag,

02. November 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Samstag,

02. November 2019

14 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Kreativwerkstatt für Kinder (6 bis 10 Jahre): „Kleidung und Kostüme im 19. Jahrhundert – Weben nach Vorbildern auf Gemälden“ im Rahmen der Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

5 € Materialkosten pro Kind

Sonntag,

03. November 2019

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Themenführung „Aus dem Rahmen gefallen“: Die Konventionen der bürgerlichen Gesellschaft des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts waren auch in Braunschweig starr. Dennoch wagten es einige Braunschweigerinnen und Braunschweiger, ungewöhnliche Wege zu gehen und gegen geltende gesellschaftliche Sichtweisen aufzubegehren. Begegnen Sie spannenden Persönlichkeiten bei einem Streifzug durch das Städtische Museum mit Dr. Christina Axmann.

Im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

06. November 2019

12:30 Uhr

Haus am Löwenwall

Mittagspause im Museum mit Heike Billerbeck (Gemälderestauratorin im Städtischen Museum Braunschweig): „Warum nicht immer restauriert wird“. Im Anschluss lädt das Museum zu Apfelstrudel und Kaffee ein.

Im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

06. November 2019

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Die Fröhliche Invasion“ (1989, Dokumentation über ein historisches Wochenende in Braunschweig kurz nach der Grenzöffnung) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

Samstag,

09. November 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Samstag,

09. November 2019

14 Uhr

Haus am Löwenwall

Kuratorenführung zum Wochenende der Graphik mit Dr. Lars Berg: „Die Revolution des Holzschnitts –
HAP Grieshaber“.

Im Eintrittspreis enthalten

Sonntag,

10. November 2019

14 bis 17 Uhr

Haus am Löwenwall

Künstlerworkshop zum Wochenende der Graphik mit Nils Peter: Einführung in die Grundlagen der
Kaltnadelradierung.

Anmeldung erbeten unter 0531 470-4504 oder martin.baumgart@braunschweig.de.

5 € Materialkosten

Sonntag,

10. November 2019

15 Uhr

 

 

Haus am Löwenwall

Öffentliche Sonderführung durch die Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

 

Im Eintrittspreis enthalten

Sonntag,

10. November 2019

16 Uhr

Haus am Löwenwall
Vortrag im Rahmen der Ausstellung
„FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“ mit Sabine Schroyen (Düsseldorf): „Schön und nützlich. Die Feste des Künstlervereins Malkasten in Düsseldorf“.

Kostenfrei

Mittwoch,

13. November 2019

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Braunschweig zwischen Weimarer Republik und Hitler“ (1985, Braunschweig im Spiegel der Zeit: Zusammenfassung von Wochenschauberichten aus den Jahren zwischen 1926 und 1939 mit NS-propagandistischem Originalton, eingeleitet und abgeschlossen mit kritischen Kommentaren von den Bearbeitern, Meyer/Grote) sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

Samstag,

16. November 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

17. November 2019

15 Uhr

Haus am Löwenwall

Themenführung „Zupfen. Streichen. In die Tasten greifen. – Die historischen Musikinstrumente im Museum“

Die Führung gibt einen Überblick über die kulturhistorisch bedeutenden Musikinstrumente des 16. Bis
19. Jahrhunderts. Mit Anke Wickboldt.

Im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

20. November 2019

14 Uhr

 

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Der Altstadtmarktbrunnen zu Braunschweig – ein Kulturdenkmal wird restauriert“ (1988, Dokumentation zur Restaurierung und Rekonstruktion des 1408 vor dem Gewandhaus aufgestellten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten Marienbrunnens sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

Mittwoch,

20. November 2019

19 Uhr

Haus am Löwenwall
Vortrag im Rahmen der Ausstellung
„FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“: mit Dr. Silke Tofahrn (Leverkusen): „Monumente und Miniaturen. Der Braunschweiger Grafiker, Panoramen- und Landschaftsmaler Gustav Wendling (1862-1932)“.

Kostenfrei

Donnerstag,

21. November 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus
Exponat des Monats mit Museumsdirektor Dr. Peter Joch: "Zeichen und Wunder – der Herzog-Ernst-Bildteppich" und Ausblick: „WEITBLICK – Programm des Städtischen Museums Braunschweig.

Kostenfrei

Samstag,

23. November 2019

15 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

Sonntag,

24. November 2019

15 Uhr

 

Haus am Löwenwall

Öffentliche Sonderführung durch die Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

 

Im Eintrittspreis enthalten

Mittwoch,

27. November 2019

14 Uhr

Altstadtrathaus

Film der Woche: „Nützliches unter Verschluss“ (1959/1960. Schmalbach, ehemaliges Braunschweiger Traditionsunternehmen der Verpackungsmittelindustrie, und das Berliner Unternehmen Merkur-Film gestalteten diesen Film zu einem wichtigen Kapitel der Industriegeschichte Braunschweigs, sowie weitere Filme aus der Reihe „Originalfilme aus der Historie Braunschweigs“.

Kostenfrei

Samstag,

30. November 2019

14 Uhr

Altstadtrathaus

Führung: „Geschichte der Stadt Braunschweig – Von den Anfängen bis heute“.

Kostenfrei

 

 

 

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